Projekte in der Professional School

In der Professional School laufen regelmäßig Projekte und Kooperationen mit Institutionen, Einrichtungen und Unternehmen an. Auf diesen Seiten haben wir eine Auswahl aktueller und abgeschlossener Projekte für Sie zusammengestellt.

Forschungsprojekte

Aktuelle Projekte

In der Professional School werden aktuell folgende Projekte drittmittelgestützt durchgeführt:

Abgeschlossene Projekte (Auswahl)

  • DEGREE
  • Serv-IT
  • PS Individuale
  • AlgoA - Algorithmusbasierte Anrechnungsprüfung
  • diip
  • Implementierung eines Leuphana Weiterbildungsmodells
  • Case Studies
  • Bürokratieabbau
  • KomPädenZ Konkret

Abgeschlossene Projekte (Auswahl)

DEGREE

Digitale Technologien und Know-how in allen Aspekten der Nachhaltigkeit sind heute entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftsfähigkeit von Unternehmen. Damit insbesondere berufsbegleitend Studierende solche Kompetenzen erwerben können, entwickelt die Leuphana Professional School im Rahmen des Projekts "DEGREE" digital studierbare Bildungsprogramme.

Im Rahmen des Projektes sind u.a. folgende Projekte entstanden:

Das Projekt „DEGREE“ wurde im Zeitraum von Oktober 2021 bis Dezember 2022 aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und durch das Land Niedersachsen gefördert.

Serv-IT

Mit dem Projekt „Serv-IT“ der Professional School wurde ein digitales Angebot zur Unterstützung des Lernerfolgs entwickelt. Dieses soll Studierenden von berufsbegleitenden Studiengängen behilflich sein, ihren Lernweg möglichst effektiv zu gestalten: Auf einer digitalen Plattform visualisieren Lernanalyse-Elemente den persönlichen Lernfortschritt und geben somit ein personalisiertes und datengestütztes Feedback. So können Lernprozesse besser verstanden und gleichzeitig optimiert werden.

Das Projektvorhaben "Serv-IT" wurde im Zeitraum von November 2020 bis August 2022 vom Europäischen Sozialfonds und vom Land Niedersachsen gefördert.

PS Individuale

Ziel des Drittmittelprojekts war die Entwicklung eines neuen universitären Weiterbildungsangebotes, welches bundesweit in dieser Form einmalig ist: Ohne thematische Vorgaben oder Schwerpunkte können Module aus dem breiten Studienangebot der Professional School ausgewählt und somit individuell nach dem persönlichen Bedarf zusammengestellt werden. Auch die Ausgestaltung ist frei wählbar, neben der Modulteilnahme und des Modulstudiums mit abschließender Prüfungsleistung kann auch ein anerkanntes Hochschulzertifikat erworben werden. Mit dem neuen Weiterbildungsangebot reagiert die Professional School auf den wachsenden Bedarf nach passgenauer und zeitlich flexibler Weiterbildung von Mitarbeiter*innen, die sich immer wieder neuen Herausforderungen, bedingt beispielsweise durch den globalen Wettbewerb oder den digitalen Wandel, stellen müssen.

Das Projekt „PS Individuale“ wurde im Zeitraum vom Mai 2020 bis April 2022 aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und durch das Land Niedersachsen gefördert.

Unter http://www.berufsbegleitende-weiterbildung.org erhalten Sie weitere Informationen und können das modulare Weiterbildungsangebot buchen.

AlgoA - Algorithmusbasierte Anrechnungsprüfung

Das Projekt verfolgte das Ziel, eine niedrigschwellige Anrechnungsprüfung für nicht-traditionelle Studieninteressierte und Studierende der beiden Pilotstudiengänge B.A. Betriebswirtschaftslehre und B.A. Soziale Arbeit für Erzieherinnen und Erzieher zu konzipieren und die Anzahl der Anrechnungsanträge zu erhöhen. Aus dem Projekt ist der digitale „Anrechnungs-Selbstcheck“ entstanden.

Mit dem „Anrechnungs-Selbstcheck“ erhalten Studierende oder Studieninteressierte die Gelegenheit, beruflich oder außerhochschulisch erbrachte Leistungen bereits vor Aufnahme ihres Studiums auf Anrechenbarkeit zu prüfen. Mittels der digitalen Plattform wird eine orts- und zeitunabhängige Vorabeinschätzung auf Anrechnung ermöglicht. Studierende und Studieninteressierte gelangen unter folgendem Link www.leuphana.de/ps-anrechnung-bachelor zu weiteren Informationen zum Thema Anrechnung und dem digitalen „Anrechnungs-Selbstcheck“.

Das Projekt „AlgoA“ wurde im Zeitraum 2019 bis 2021 vom Europäischen Sozialfonds und dem Land Niedersachsen gefördert.

diip

Mit dem neuen Weiterbildungsangebot „diip“ (= Digitalisierung – Interaktiv – für Professionals) können Sie sich als Führungskräfte und Mitarbeitende kleiner und mittelgroßer niedersächsischer Unternehmen das notwendige Wissen und die Kompetenzen aneignen, um den digitalen Wandel in Ihren Unternehmen aktiv mitzugestalten. Der in­halt­li­che Fo­kus liegt dabei nicht nur auf in der uni­ver­sitären For­schung prio­ri­sier­ten Leit­the­men, sondern auch auf den in Ihren Ar­beits- und Le­bens­wirk­lich­kei­ten re­le­van­ten Fra­gen zum di­gi­ta­len Wan­del. Um die­se The­men zu iden­ti­fi­zie­ren, sieht das Pro­jekt­vor­ha­ben eine Ko­ope­ra­ti­on mit der In­dus­trie- und Han­dels­kam­mer Lüne­burg-Wolfs­burg vor.

„diip“ zeich­net sich vor al­lem durch sei­nen ho­hen On­line-Ler­n­an­teil so­wie sei­nen stark mo­du­la­ri­sier­ten Auf­bau aus. So er­hal­ten Sie als Teil­neh­men­de die Möglich­keit, „di­gi­tal über Di­gi­ta­les“ zu lernen. Der di­gi­ta­le Wan­del ist damit nicht nur in­halt­li­cher Ge­gen­stand des Wei­ter­bil­dungs­stu­di­ums, son­dern wird Ih­nen auch me­tho­disch durch die ver­wen­de­ten Tech­no­lo­gi­en näher­ge­bracht.

Im Rah­men des Wei­ter­bil­dungs­an­ge­bots können Sie Credit Points oder bei der erfolgreichen Teilnahme an mindestens drei Modulen auch das Hochschulzertifikat „Digital Change Manager“ er­wer­ben. Die erworbenen Credit Points können Sie sich bei Aufnahme eines Hochschulstudiums anrechnen lassen.

Gefördert wurde das Projekt „diip“ von März 2019 bis April 2020 vom Europäischen Sozialfond und vom Land Niedersachsen.

Implementierung eines Leuphana Weiterbildungsmodells

Gegenstand des Drittmittelprojekts war die die Entwicklung und Durchführung von regional wirksamen berufsbegleitenden Weiterbildungsprogrammen, die darauf abzielen, den kontinuierlich wachsenden Qualifizierungsbedarf und die vorhandenen Professionalisierungsdefizite insbesondere der regionalen KMU zu decken bzw. auszugleichen und damit zur nachhaltigen Stärkung der Innovationskapazitäten und gesellschaftlichen Wissenspotenziale der Region beizutragen. Mit dem Projekt sollte zudem die eigenständige Institutionalisierung von universitärer Weiterbildung unter dem organisatorischen Dach der Leuphana Professional School gestärkt und perspektivisch gesichert werden. Das Projekt lief von Januar 2010 bis Juli 2015 und wurde aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) sowie Mitteln des Landes Niedersachsen als Teil des Großprojekts "Innovations-Inkubator Lüneburg" gefördert.

Weitere Informationen zum Inkubator

Case Studies

Die Case Studies befassen sich mit typischen Herausforderungen, vor denen kleine und mittelständische Unternehmen in der Region Lüneburg stehen. Dabei bestehen die Leuphana Case Studies aus mehr als nur einer kurzen Sachverhaltsbeschreibung. Vielmehr präsentieren sie didaktische Konzepte und Werkzeuge, mit deren Hilfe die Bearbeiterinnen und Bearbeiter Lösungen für ihre individuellen Herausforderungen finden können. Dazu kann der Sachverhalt auch weggelassen werden und ein unternehmensspezifisches Problem bearbeitet werden. So können Fachleute aus den Unternehmen Lösungen erarbeiten, statt externe Beraterinnen und Berater zu engagieren. Von diesen sind viele Unternehmen enttäuscht, da sie befürchten, dass einfach vorgefertigte Konzepte auf ihr Unternehmen übertragen wurden. Das Projekt lief vom Januar 2010 bis Juli 2015 und wurde aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) sowie Mitteln des Landes Niedersachsen als Teil des Großprojekts "Innovations-Inkubator Lüneburg" gefördert.

Die Themen der Leuphana Case Studies reichen von Produktneueinführung, Standortverlagerung bis hin zur Prävention von Shitstorm-Attacken. Die Leuphana Case Studies sind im Springer Wissenschaftsverlag erschienen und werden aktuell in Hochschulen und Unternehmen eingesetzt.

Bürokratieabbau

Kleine und mittelständische Unternehmen sind besonders von bürokratischen Hürden betroffen. Im Kooperation mit der Region wurde eine Vortragsreihe zum Thema "Anwendung von Gesetzen einfach gemacht! – Bürokratieabbau durch Informationsaufbau" entwickelt und durchgeführt. In diesem Rahmen wurden Aspekte von Bürokratie mit dem Baurecht, dem Umweltrecht und verwaltungsseitigen Informations- und Dokumentationspflichten thematisiert. Das Projekt lief vom Januar 2010 bis Juli 2015 und wurde aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) sowie Mitteln des Landes Niedersachsen als Teil des Großprojekts "Innovations-Inkubator Lüneburg" gefördert.

KomPädenZ Konkret

"KomPädenZ konkret" hatte drei Schwerpunkte: Einerseits wurde ermittelt, welche Beratungs- und Unterstützungsangebote Studierenden helfen, erfolgreich zu sein und für den "Zielstudiengang", den berufsbegleitenden BA Soziale Arbeit für Erzieherinnen und Erzieher zielgruppengerechte Formate erprobt. Hierbei wurden im Sinne von Gender-Mainstreaming besonders unterschiedliche Interessen und Bedarfe von Männern und Frauen untersucht. Außerdem wurden Workshops und Erhebungen zur Studienzufriedenheit und der Austausch über Verbesserungsvorschläge mit den Studierenden durchgeführt. Zentral war auch die Entwicklung und Umsetzung eines so genannten "Brückenkurses". Er ermöglicht es weiteren Zielgruppen, wie z. B. Heilpädagoginnen und -pädagogen oder Heilerziehungspflegerinnen und -pflegern, in Lüneburg berufsbegleitend Soziale Arbeit zu studieren.

Das Projekt lief von Januar 2012 bis Dezember 2014 und wurde aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der Initiative "ANKOM Übergänge" gefördert.

Kooperationen und Förderungen von Weiterbildung

Aktuelle Partnerschaften

Aktuell kooperiert die Professional School im Rahmen verschiedener Studiengänge in enger Form mit den folgenden Einrichtungen und Unternehmen:

Ehemalige Partnerschaften (Auswahl)

Auch in der Vergangenheit haben uns Unternehmen und Einrichtungen bei unseren Studiengängen in verschiedener Form unterstützt. Dazu zählen unter anderem

  • Volkswagen-Stiftung – Förderung des Master Governance and Human Rights
  • Otto Group – gemeinsamer MBA Strategic Management
  • EU-Richterfortbildung – von der Europäischen Kommission geförderte Seminarreihe zur Privatdurchsetzung des Europäischen Kartellrechts
  • Citoyen-Stiftung – Unterstützung des Bachelorstudiengangs Musik in der Kindheit

Volkswagen-Stiftung – Förderung des Master Governance and Human Rights

Die VolkswagenStiftung hat den Aufbau und die Entwicklung des berufsbegleitenden Studiengangs M.A. Governance and Human Rights gefördert. Dabei bekam die Leuphana Professional School eine finanzielle Unterstützung, um die E-Learning-Kurse und das didaktische Konzept zu entwickeln. In diesem verbindet der Studiengang theoretische und praktische Inhalte, die in einem studienbegleitenden Projekt von den Studierenden angewendet werden. Daneben organisierten die Studierenden als Gruppe zum Ende ihres Studiums eine Konferenz. Die Unterstützung lief von 2015 bis 2017. 

Der Studiengang konnte erfolgreich entwickelt und am internationalen Weiterbildungsmarkt auch nach dem Auslaufen der Förderung als wichtige Institution in Fragen von Weiterbildung im Menschenrechtsschutzbereich etabliert werden. Er läuft weiterhin erfolgreich an der Leuphana Professional School.

Otto Group – gemeinsamer MBA Strategic Management

In Kooperation mit der Otto Group wurde der englischsprachige, berufsbegleitende Masterstudiengang Strategic Management für Mitarbeitende der Otto Group als firmenspezifisches MBA-Programm entwickelt, angeboten und weiterentwickelt. Die Otto Group finanzierte in diesem Zusammenhang nicht nur die Studiengangsentwicklung sowie Durchführung von vier Kohorten dieses Studiengangs, sondern übernahm auch die Kosten für den Otto Group-Lehrstuhl für Strategisches Management für insgesamt fünf Jahre (Professur, wissenschaftliche Mitarbeitende, Studiengangskoordination und Geschäftszimmer). Sie brachte sich darüber hinaus auch mit der Finanzierung der Reisekosten der Studierenden zu den Präsenztagen und bei internationalen Exkursionen ein, Büchergeld, räumlicher Unterstützung durch andere Lernorte und die Entsendung von Praxisexperten in die Kurse des Studiengangs sowie eine zeitliche Entlastung der Mitarbeitenden für die Teilnahme an den Präsenztagen des Studiengangs ein. Die Kooperation lief von 2008 bis 2013.

EU-Richterfortbildung – von der Europäischen Kommission geförderte Seminarreihe zur Privatdurchsetzung des Europäischen Kartellrechts

Ökonomische Aspekte werden immer wichtiger in der Anwendung des deutschen Kartellrechts. Der "more economic approach" lässt sich auch stärker in der Rechtssetzung wiederfinden. Durch eine Förderung der Europäischen Kommission wurden in Lüneburg von 2012 bis 2015 Seminare für Richterinnen und Richter angeboten, die diese Themen behandelten. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernten dabei Inhalte zur ökonomischen Berechnung von Schadensersatzfragen. Außerdem wurden besondere Herausforderungen bei der Anwendung des Wettbewerbsrecht mit Blick auf immaterielle Güter speziell im digitalen Raum behandelt und diskutiert.

Citoyen-Stiftung – Unterstützung des Bachelorstudiengangs Musik in der Kindheit

In Kooperation mit der Stiftung Citoyen wurde die Idee des berufsbegleitenden Bachelorstudiengangs Musik in der Kindheit entwickelt, beworben, angeboten und weiterentwickelt. Die Stiftung brachte neben ideeller sowie auch räumlicher Unterstützung am zweiten Studienstandort Frankfurt/Main vor allem auch finanzielle Hilfe ein. Im Zuge dieses Projektes wurden insbesondere Studierende mit Stipendien unterstützt. Die Kooperation lief von Juli 2010 bis September 2016.

Kontakt

Maria Schloßstein, M.A.
Universitätsallee 1, C40.116
21335 Lüneburg
Fon +49.4131.677-2337
maria.schlossstein@leuphana.de